Am 23. Jänner 2026 freute sich Uschi Swoboda, die Leiterin der Bibliothek, bei der Begrüßung von Antonia Löffler zur deren Lesung von „Hydra“ über den so guten Besuch – trotz spiegelglatter Straßen und Gehsteige. Sie konnte auch zwei weitere Klosterneuburger Autorinnen, Verena Dolovai und Natalie Rouanet, willkommen heißen, die 2025 auf Einladung der Bibliothek ihre Bücher im Albrechtsbergersaal der Pfarre St. Martin vorgestellt hatten. Wie Dolovai‘s „Dorf ohne Franz“ 2024 so schaffte es 2025 auch Löffler’s „Hydra“ auf die Auswahlliste „Debüt“ des Österreichischen Buchpreises. Swoboda gratulierte auch zur gerade rechtzeitigen Auslieferung der zweiten Auflage von „Hydra“.

Nach einer kurzen Vorstellung der Autorin und einem Gespräch über die Entstehung des Romans las die Autorin Ausschnitte aus den verschiedenen Zeitepochen des Familienromans. Löffler erzählt in „Hydra“ von Anne, einer Journalistin, deren Leben von den verschwiegenen Geschichten ihrer Eltern auf der Insel Hydra überschattet wird. Aus den Textpassagen und den Ausführungen der Autorin war erkennbar, dass ihr ein kluger, stilistisch feiner, atmosphärischer und spannender Roman über Erinnerung, Identität und die Macht der Worte mit „Hydra“ gelungen ist.

Im Anschluss an die Lesung signierte Antonia Löffler die ersten Bücher der zweiten Auflage ihres Romans. Beim zur Lesung passenden griechischen Büffet, das Manuel Hammer von der Gastwirtschaft zum Ockermüller während der Lesung gebracht hatte, wurde noch mit Antonia Löffler und den zwei weiteren Autorinnen lange geplaudert.

Herzlichen Dank den beiden an Literatur interessierten jugendlichen Kandidaten aus der Firmgruppe „St. Martin“, die mit großer Begeisterung für die Vorbereitung der Lesung und im Anschluss für das Wegräumen Verantwortung übernahmen.

Uschi Swoboda